Anlegen in erneuerbare Energien

Freitag, 20. Mai 2022

Blog, Expertenmeinung

Eine zuverlässige Energieversorgung Europas lässt sich nur über erneuerbare Energien (und nicht über fossile Brennstoffe) darstellen

Warum wir bei der Deckung unseres Energiebedarfs nicht an erneuerbaren Energien vorbeikommen.

Einem natürlichen Instinkt folgend denken Menschen grundsätzlich erst an ihre unmittelbaren Bedürfnisse und stellen langfristige Ziele zurück. In einer Krise suchen wir daher immer nach der schnellsten Lösung.

Mit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar legten zahlreiche Länder ihre Klimaneutralitätsziele (auch als Netto-Null-Ziele bezeichnet) auf Eis und kehrten zu fossilen Brennstoffen sowie der Atomkraft zurück. Mittlerweile befinden wir uns im dritten Kriegsmonat und denken wieder etwas langfristiger.

Überall auf der Welt suchen Regierungen nach Wegen, wie sie ihre Energieversorgung stabiler und unabhängiger gestalten können, ohne dabei die Energiewende und das Klimaneutralitätsziel aus den Augen zu verlieren.

In diesem Beitrag erläutern wir die Zusammenhänge zwischen einer zuverlässigen Energieversorgung und der Energiewende. Aus unserer Sicht sind beide Probleme und vor allem ihre Lösungen enger miteinander verknüpft, als es zunächst den Anschein hat.

                               

Eine zuverlässige Energieversorgung hat Priorität

In den letzten Wochen ist das Thema einer zuverlässigen Energieversorgung auf der Agenda der Regierungen, vor allem in Europa, ganz nach oben gerückt. Von Brüssel bis Berlin, von Rom bis Riga bemüht sich die Politik, die Abhängigkeit Europas von importierten fossilen Brennstoffen, insbesondere aus Russland, schnellstmöglich zu reduzieren.

„Der Einmarsch Putins hat das Thema einer zuverlässigen Energieversorgung in Europa auf eine neue Ebene gehoben“, so Fatih Birol, Leiter der Internationalen Energieagentur IEA1.

Ein Fallenlassen des Ziels der angestrebten Klimaneutralität ist, so groß die Versuchung auch sein mag, keine langfristige Lösung. Zum einen können nur die wenigsten europäischen Länder eigenständig mehr fossile Brennstoffe fördern. Unabhängig davon, ob sie aus Russland oder einem anderen Land importieren, bliebe daher das Problem der Abhängigkeit von Drittstaaten, was wiederum eine zuverlässige Energieversorgung in zukünftigen Krisenzeiten gefährden könnte.

Andererseits bliebe die Atomkraft als Alternative zu importierten fossilen Brennstoffen, allerdings beansprucht die Inbetriebnahme neuer Kernkraftwerke mindestens zehn Jahre, oftmals sogar noch länger. Zudem hat Kernenergie in Europa gelinde gesagt nicht nur Anhänger.

Zu den Fürsprechern zählt Frankreich, das als Reaktion auf die Ölkrisen der Siebzigerjahre zahlreiche Atomkraftwerke gebaut hat. Deutschland, als anderes europäisches Schwergewicht, gehört dagegen seit längerer Zeit zu den entschiedenen Kernkraftgegnern und beabsichtigt, seine verbleibenden drei Atomkraftwerke bis Ende des Jahres abzuschalten.

Der politische Wille zu einer Wiederbelebung der Kernenergie scheint in Deutschland nicht besonders ausgeprägt, zumal an der aktuellen Regierung auch die Partei Bündnis 90/Die Grünen beteiligt ist.

Da es an der Verfügbarkeit eigener fossiler Brennstoffreserven mangelt und Atomkraft keine Mehrheit findet, sucht die Politik an anderer Stelle nach Wegen, die Energieversorgung des Kontinents über erneuerbare Energien sicherzustellen.

                           

Neue Wege in der Energieversorgung

 
Europa hat seine Energieimporte aus Russland drastisch reduziert, was kurzfristig zu steigenden Energiepreisen geführt hat – zum Vorteil anderer Energieexporteure. „Langfristig werden wir beim Thema zuverlässige Energieversorgung jedoch umdenken und die Reduktion der CO2-Emissionen – auch Dekarbonisierung genannt - beschleunigen müssen.“2

Die westeuropäische Energieversorgung ist abhängig von importierten fossilen Brennstoffen, diese Abhängigkeit lässt sich jedoch reduzieren. Der Ausbau erneuerbarer Energien könnte den Bedarf an Energieimporten senken und die Förderung der E-Mobilität könnte von fossilen Brennstoffen angetriebene PKWs und LKWs von der Straße holen.

Mit jeder dieser Optionen würde sich Europa ein Stück weit unabhängiger von importierten fossilen Brennstoffen machen und könnte zugleich seine Treibhausgasemissionen senken. Dies würde nicht nur die Energiesicherheit erhöhen, sondern auch die Umsetzung des Netto-Null-Ziels beschleunigen.

Der aktuelle Bericht des Weltklimarats (IPCC) hat die Welt kürzlich dazu ermahnt, das Ziel der Klimaneutralität aufrecht zu erhalten. Durch höhere Investitionen in erneuerbare Energien und einen Ausbau der Elektrifizierung könnte Europa die Klimaziele des Pariser Abkommens einhalten und gleichzeitig eine zuverlässige Energieversorgung gewährleisten.

                          

Ein 37-Billionen-US-Dollar-Markt

 
Wir sind davon überzeugt, dass der Ukraine-Krieg Investitionen in erneuerbare Energien langfristig deutlich verstärken wird. Europa und andere Industrieländer werden auf diese Weise ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und ihre Anfälligkeit für schwankende Ölpreise reduzieren.

Der kürzlich wiedergewählte französische Präsident Emmanuel Macron hat in den letzten Tagen eine Verzehnfachung der Solarkapazität auf 100 Gigawatt und der Offshore-Windkraftkapazität auf 40 Gigawatt bis zum Jahr 2050 angekündigt.

Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hat erneuerbare Energien als „entscheidend für unsere Sicherheit“ bezeichnet: „Je schneller wir den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben, desto besser.“, so Scholz in seiner Regierungserklärung vor dem deutschen Bundestag am 27. Februar 2022.

Die höhere Kapitalintensität erneuerbarer Energien und die wachsende Bedeutung von Energiespeichern und -netzen zur Umsetzung des Netto-Null-Ziels erfordert nach einer Schätzung von Goldman Sachs Investitionen in Höhe von 37 Billionen US-Dollar3.

Amundi ETF bezeichnet diesen globalen Trend hin zu erneuerbaren Energien, einer verstärkten Energieeffizienz, sowie dem Ausbau der Elektrifizierung und der Batterietechnologie als den Aufstieg der erneuerbaren Energien.

Erneuerbare Energien sind emissionsarm und aus diesem Grund für das Erreichen der Klimaneutralität von großer Bedeutung. Und nun bieten sie noch einen weiteren Vorteil: Erneuerbare Energie kann lokal erzeugt werden und macht Länder dadurch unabhängiger und selbstständiger. Die Perspektiven für erneuerbare Energie waren schon dank des Klimaneutralitätsziels vielversprechend – und dürften sich durch das Streben nach Energiesicherheit noch weiter verbessern.

                               

Wie Anleger in neue Energie investieren können

Anleger streben danach, ihre Anlageziele rational und methodisch umsetzen. Bei erneuerbaren Energien handelt es sich um ein breit diversifiziertes Anlageuniversum, das neben neuen Energiequellen und -systemen auch neue Technologien umfasst. Qualität und Umfang dieses Universums lassen sich durch die Auswahl einzelner Unternehmen oder herkömmliche Sektorstrategien kaum zufriedenstellend abdecken.

Der Lyxor MSCI New Energy ESG Filtered (DR) UCITS ETF 4 enthält Unternehmen aus den verschiedensten Energiebereichen und stellt damit sicher, dass der Bereich „erneuerbaren Energien“ umfassend abgebildet wird5.

Der dem ETF zugrundeliegende Index bildet die Wertentwicklung der Aktien von Unternehmen ab, die in der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und in der Batteriewertschöpfungskette aktiv sind6.

Diese drei Sektoren spielen eine Schlüsselrolle in der Reduzierung der CO2-Emissionen, die zur Umsetzung des Netto-Null-Ziels bis 2050 notwendig ist, wie die nachfolgende Grafik veranschaulicht.

Quelle: Bericht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA), World Energy Transitions Outlook 1.5°C: pathway.

                                       

Eine ganzheitliche Anlagelösung für einen individuellen Marktsektor

 
Der Begriff alternative Energiequellen bezieht sich auf alle erneuerbaren Energieträger und der Abfallenergiegewinnungssysteme. Die Erträge in diesem Bereich sind deutlich gestiegen, die Kosten dagegen überdurchschnittlich stark gesunken.

Energieeffizienz bezieht sich auf Systeme zur Optimierung der Energienutzung. Dazu gehören Bereiche wie dezentrale Energieverteilungssysteme sowie grüner Wasserstoff und Brennstoffzellen, die zur Reduzierung der Importe fossiler Brennstoff wie Kohle und Erdgas beitragen.

Die Batterie-Wertschöpfungskette fördert den Einsatz von Elektrofahrzeugen, die die Abhängigkeit von Rohöl- und Benzinimporten reduzieren.

Der dem ETF zugrundeliegende MSCI ACWI IMI New Energy ESG Filtered Index wendet außerdem ein ESG-Screening an und schließt die diejenigen Unternehmen aus, die im Hinblick auf die ESG-Bewertung zum untersten Viertel gehören. Ebenfalls ausgeschlossen werden Unternehmen aus ethisch fragwürdigen Geschäftsfeldern, Unternehmen, die ESG-Kriterien missachten oder die gegen den UN Global Compact-Regularien verstoßen.

Auf den Punkt gebracht: Der Lyxor MSCI New Energy ESG Filtered (DR) UCITS ETF investiert in Unternehmen, die erneuerbare Energien erzeugen, Energieeffizienzlösungen entwickeln oder Produkte und Dienstleistungen zur Elektrifizierung anbieten. Ein ESG-Filter gewährleistet zudem die verantwortungsbewusste Umsetzung der Strategie. Informationen zu den Nachhaltigkeitsaspekten des Fonds gemäß der Offenlegungsverordnung SFDR finden Sie auf unseren Websites www.amundietf.de oder www.lyxoretf.de.

Unser Fokus ist klar und deutlich: Wir wollen in Unternehmen investieren, die die Energiewende vorantreiben und das Potenzial dieser Unternehmen ausschöpfen.

Amundi ETF ist davon überzeugt, dass die drei Bereiche eine erfolgversprechende Auswahl an Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien bieten. Mit dem Lyxor MSCI Future Mobility ESG Filtered (DR) UCITS ETF können Anleger außerdem in die Zukunft der Mobilität und ihre Wertschöpfungskette investieren. Vor einer Anlageentscheidung sollten sich Anleger über alle Merkmale und Ziele des Fonds informieren.

Haben Sie Fragen? Wir stehen Ihnen für Ihre Fragen rund um das Thema Klimaschutz und erneuerbare Energien jederzeit zur Verfügung!

1. New York Times, 26. April 2022, https://www.nytimes.com/2022/04/26/business/russia-nuclear-power-europe.html
2. Frank Jotzo, Leiter des Bereichs Energie am Institut für Klima-, Energie- und Katastrophenlösungen der Australian National University, zitiert auf der Website des Lowy Institute, 28. Februar 2022, https://www.lowyinstitute.org/the-interpreter/russia-s-war-will-hasten-drive-clean-energy-security
3. Quelle: Goldman Sachs Carbonomics, „Introducing the GS net zero carbon models and sector frameworks“.
4. Der Lyxor MSCI New Energy ESG Filtered (DR) UCITS ETF ist ein Teilfonds von Multi Units France, einer französischen SICAV, die in Frankreich registriert ist und der Aufsicht der französischen Finanzmarktaufsicht (AMF) unterliegt
5. Seit dem 01.01.22 ist Lyxor ETF Teil von Amundi ETF.
6. Weitere Einzelheiten zur Indexberechnung finden Sie in dem Verkaufsprospekt und dem KIID des ETFs.

                       

                    

Wesentliche Risiken

Eine Anlage in den Lyxor MSCI New Energy ESG Filtered (DR) UCITS ETF ist mit einem gewissen Risiko verbunden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die unten aufgeführten Risiken. Vollständige Informationen zu den Risiken im Zusammenhang mit einer Anlage in den Lyxor MSCI New Energy ESG Filtered (DR) UCITS ETF finden Sie im entsprechenden Abschnitt „Risikohinweis“ des Prospekts und in den Wesentlichen Anlegerinformationen („KIID“), die auf den Websites www.amundietf.de bzw. www.lyxoretf.de verfügbar sind. Potenzielle Anleger müssen die nachstehend und in den wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) und im Verkaufsprospekt des Fonds beschriebenen Risiken berücksichtigen.

KAPITALRISIKO – ETFs sind nachbildende Instrumente. Ihr Risikoprofil ähnelt dem einer direkten Anlage in dem zugrunde liegenden Index. Das Kapital der Anleger ist vollständig Risiken ausgesetzt und Anleger erhalten unter Umständen den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück.

RISIKO IN VERBINDUNG MIT DEM BASISWERT – Der zugrunde liegende Index eines ETF kann komplex und volatil sein. Beispielsweise sind ETFs mit einem Exposure in Schwellenmärkten mit einem größeren Risiko möglicher Verluste verbunden als ein Investment in Industrieländern, da sie vielfältigen und unvorhersehbaren Schwellenländerrisiken ausgesetzt sind.

REPLIKATIONSRISIKO – Die Anlageziele des Fonds werden aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrunde liegenden Märkten, die die Indexberechnung und die effiziente Fondsnachbildung behindern, unter Umständen nicht erreicht.

GEGENPARTEIRISIKO – Anleger sind Risiken infolge der Verwendung eines OTC-Swap (over-the-counter) oder Wertpapierleihen mit der/den jeweiligen Gegenpartei(en) ausgesetzt. Bei einer Gegenpartei/Gegenparteien handelt es sich um ein Kreditinstitut/Kreditinstitute, deren Name(n) auf der Website des Fonds unter amundietf.com oder lyxoretf.com abrufbar ist/sind. Gemäß den OGAW-Richtlinien darf das mit der Gegenpartei eingegangene Risiko 10% des Gesamtvermögens des Fonds nicht übersteigen.

WÄHRUNGSRISIKO – Ein ETF kann einem Währungsrisiko ausgesetzt sein, wenn der ETF auf eine andere Währung als die zugrunde liegenden Indexwerte lautet, die er nachbildet. Das bedeutet, dass die Wechselkursschwankungen die Wertentwicklungen negativ oder positiv beeinflussen können.

LIQUIDITÄTSRISIKO – Es besteht ein Risiko im Zusammenhang mit den Märkten, in denen der ETF ein Exposure hat. Der Preis und der Wert der Anlagen sind mit dem Liquiditätsrisiko der zugrunde liegenden Indexkomponenten verbunden. Der Wert der Anlagen kann steigen oder fallen. Überdies wird die Liquidität am Sekundärmarkt durch zugelassene Market-Maker an der jeweiligen Börse, an der der ETF notiert ist, zur Verfügung gestellt. Die Liquidität an der jeweiligen Börse kann infolge einer Unterbrechung an dem Markt, der durch den von dem ETF nachgebildeten zugrunde liegenden Index repräsentiert wird, eines Ausfalls der Systeme einer der relevanten Börsen oder anderer Market-Maker-Systeme, oder einer unnormalen Handelssituation bzw. eines unnormalen Handelsereignisses beschränkt sein.

VOLATILITÄTSRISIKO – Der ETF ist Veränderungen in den Volatilitätsmustern der für den zugrunde liegenden Index relevanten Märkte ausgesetzt. Der Wert des ETF kann sich rasch und unvorhersehbar ändern und möglicherweise in erheblichem Umfang steigen oder fallen.

KONZENTRATIONSRISIKO – Bei thematischen ETFs werden Aktien und Anleihen für das Portfolio aus dem ursprünglichen Referenzindex ausgewählt. Je nach den Auswahlregeln kann ein konzentrierteres Portfolio entstehen, in dem die Risiken auf weniger Aktien verteilt sind als in der ursprünglichen Benchmark.

Wichtige Informationen

Diese Informationen sind nicht zur Weitergabe bestimmt und stellen weder ein Verkaufsangebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren oder Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten oder ihren Territorien und Besitzungen, die ihrer Rechtshoheit unterstehen, an bzw. zugunsten von US-Personen (gemäß Definition im Verkaufsprospekt des Fonds oder dem Abschnitt mit den rechtlichen Informationen auf den Websites www.amundi.de, www.amundietf.de und www.lyxoretf.de) dar. Die Fonds sind nicht in den Vereinigten Staaten gemäß dem Investment Company Act von 1940 registriert, und die Anteile/Aktien der Fonds sind nicht in den Vereinigten Staaten gemäß dem Securities Act von 1933 registriert.

Dieses Dokument spiegelt die Ansichten und Meinungen der einzelnen Autoren zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung wider und stellt in keiner Weise die offizielle Position oder Ratschläge dieser Autoren oder von Amundi Asset Management oder Lyxor International Asset Management dar und unterliegt daher weder der Verantwortung von Amundi Asset Management noch von Lyxor International Asset Management noch von deren Führungskräften oder Mitarbeitern. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar, insbesondere nicht hinsichtlich in Ländern in denen ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung rechtswidrig wäre. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Dokument nicht unter Bezugnahme auf die aufsichtsrechtlichen Anforderungen erstellt wurde, die eine unabhängige Finanzanalyse fördern sollen. Es stellt keine persönliche Empfehlung dar und berücksichtigt nicht die besonderen Anlageziele, finanziellen Situationen oder Bedürfnisse einzelner Kunden. Weder Amundi Asset Management noch Lyxor International Asset Management übernehmen eine direkte oder indirekte Haftung, die sich aus der Verwendung der in diesem Dokument enthaltenen Informationen oder aus Entscheidungen, die auf der Grundlage der in diesem Dokument enthaltenen Informationen getroffen werden, ergeben kann. Kunden sollten abwägen, ob ein Ratschlag oder eine Empfehlung in diesem Dokument für ihre besonderen Umstände geeignet ist, und gegebenenfalls professionellen Rat einholen, einschließlich steuerlicher Beratung. Unsere Vertriebsmitarbeiter, Händler und andere Fachleute können mündliche oder schriftliche Marktkommentare oder Handelsstrategien für unsere Kunden und Haupthandelsplätze abgeben, die Meinungen widerspiegeln, die im Gegensatz zu den in dieser Studie geäußerten Meinungen stehen. Über unseren Vermögensverwaltungsbereich, unseren Haupthandelsschalter und im Rahmen unserer Anlagegeschäfte können Anlageentscheidungen getroffen werden, die im Widerspruch zu den in diesem Dokument geäußerten Empfehlungen oder Ansichten stehen.

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Hierbei handelt es sich um Werbeinformationen, und nicht um vertragliche Informationen, die nicht als Anlageberatung oder Anlageempfehlung, als Aufforderung zur Investition oder als Kaufangebot, sei es von Amundi Asset Management S.A.S. („Amundi“) oder einer ihrer Tochtergesellschaften oder von Lyxor International Asset Management S.A.S. („Lyxor“) und Lyxor Asset Management UK LLP („Lyxor UK“), zu verstehen sind.

Bei den Fonds handelt es sich um Amundi OGAW ETFs („Amundi ETF“) bzw. Lyxor OGAW ETFs („Lyxor ETF“). Amundi ETF bezeichnet das ETF-Geschäft von Amundi und umfasst die Fonds unter der Bezeichnung Amundi ETF und Lyxor ETF.

Bei den Fonds handelt es sich um französische oder luxemburgische offene Investmentfonds, die entsprechend von der französischen Autorité des Marchés Financiers (französische Finanzmarktaufsichtsbehörde) oder von der Luxemburger Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) genehmigt wurden und zur Vermarktung ihrer Anteile oder Aktien in verschiedenen europäischen Ländern (die Vertriebsländer) gemäß Artikel 93 der Richtlinie 2009/65/EG berechtigt sind. Die Fonds können Teilfonds der folgenden Umbrellastrukturen sein:

Für Amundi ETF: Amundi Index Solutions, Luxemburger SICAV, RCS B206810, mit Sitz in 5, allée Scheffer, L-2520, gemanagt von Amundi Luxembourg S.A.

Für Lyxor ETF:
• Multi Units France, SICAV nach französischem Recht, RCS 441 298 163, mit Sitz in 91-93, boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich, gemanagt von Lyxor International Asset Management
• Multi Units Luxembourg, RCS B115129 und Lyxor Index Fund, RCS B117500, beides Luxemburger SICAV mit Sitz in 28-32, place de la Gare, L-1616 Luxemburg, und gemanagt von Lyxor International Asset Management
• Lyxor SICAV, Luxemburger SICAV, RCS B140772, mit Sitz in 5, Allée Scheffer, L-2520 Luxemburg, gemanagt von Lyxor Funds Solutions
• Lyxor 1, deutscher Umbrellafonds, verwaltet von Lyxor Funds Solutions S.A., mit Sitz in 5, Allée Scheffer, L-2520 Luxemburg
• Lyxor Portfoliostrategy, deutscher Umbrellafonds, verwaltet von Lyxor Funds Solutions S.A., mit Sitz in 5, Allée Scheffer, L-2520 Luxemburg

Potenzielle Anleger müssen vor der Zeichnung die Angebotsunterlagen (KIID und Verkaufsprospekt) des Fonds lesen. Die französische Fassung des Verkaufsprospekts für französische OGAW ETF, die englische Fassung für luxemburgische OGAW ETFs sowie das in den jeweiligen Sprachen der Vertriebsländer erhältliche KIID sind kostenlos auf www.amundi.de, www.amundietf.de und www.lyxoretf.de oder auf Anfrage an client-services-etf@lyxor.com verfügbar. Die Unterlagen können ebenfalls vom Hauptsitz der Amundi Index Solutions SICAV oder vom Hauptsitz von Lyxor International Asset Management (als Managementgesellschaft von Multi Units Luxembourg, Multi Units France und Lyxor Index Fund) oder von Lyxor Funds Solutions (als Managementgesellschaft der Lyxor SICAV) bezogen werden.

Investitionen in einen Fonds sind mit einem erheblichen Risiko verbunden (die Risiken werden in den wesentlichen Anlegerinformationen und im Verkaufsprospekt näher erläutert). Aus der Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt sich keine Vorhersage für die künftige Wertentwicklung ableiten. Die Rendite einer Kapitalanlage sowie der Kapitalwert einer Anlage in Fonds oder in einem anderen Anlageprodukt können steigen oder fallen und zu einem Verlust des ursprünglich investierten Kapitalbetrags führen. Alle Anleger sollten vor einer Investitionsentscheidung einen sachkundigen Berater konsultieren, um die Risiken in Verbindung mit der Anlage zu bestimmen und festzustellen, ob eine Anlage geeignet ist.

Dem Anleger obliegt es sicherzustellen, dass sein Investment die für ihn geltenden Gesetze erfüllt, und zu prüfen, ob diese Anlage aufgrund seiner Vermögenssituation (einschließlich steuerlicher Aspekte) zu seinem Anlageziel passt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Managementgesellschaft Regelungen in Bezug auf Anteile/Aktien des Fonds, die für die Vermarktung in einem Mitgliedstaat der EU geschaffen wurden und bezüglich derer sie eine Mitteilung gemacht hat, widerrufen kann.

Eine Zusammenfassung der Informationen zu den Rechten der Anleger und kollektiven Rechtsdurchsetzungsmechanismen können auf der Seite mit den rechtlichen Bestimmungen für Amundi ETFs unter https://about.amundi.com/Metanav-Footer/Footer/Quick-Links/Legal-documentation und für Lyxor ETFs unter https://www.lyxoretf.de/de/retail/about-us/legal-notice abgerufen werden.

Das vorliegende Dokument wurde von keiner Finanzbehörde überprüft, gestempelt oder genehmigt.

Das vorliegende Dokument ist nicht für Personen bestimmt, die nicht in diese Kategorien in den nachfolgend erwähnten Rechtsordnungen fallen, und sie dürfen sich nicht darauf berufen. In anderen als den nachfolgend aufgeführten Rechtsordnungen ist dieses Dokument ausschließlich zur Verwendung durch professionelle Anleger und Intermediäre bestimmt, an die es gerichtet ist. Es darf nicht an die Öffentlichkeit oder an Dritte weitergegeben werden, und die Verwendung der zur Verfügung gestellten Informationen durch andere Personen als den Adressaten ist nicht gestattet.

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Ein Überblick bzw. ein Ausschnitt über die aktualisierte Zusammensetzung des Anlageportfolios des Produkts ist unter www.amundietf.de oder www.lyxoretf.de verfügbar. Anteile eines bestimmten OGAW ETF, die von einem Vermögensverwalter verwaltet und am Sekundärmarkt erworben werden, können normalerweise nicht direkt an den Vermögensverwalter zurückverkauft werden. Anleger müssen die Anteile mit der Unterstützung eines Intermediärs (z. B. eines Börsenmaklers) an einem Sekundärmarkt kaufen und verkaufen. Dabei können Gebühren anfallen. Außerdem ist es möglich, dass Anleger beim Kauf von Anteilen einen höheren Betrag als den aktuellen Nettoinventarwert bezahlen und bei deren Verkauf weniger als den aktuellen Nettoinventarwert erhalten.

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Bei den Fonds handelt es sich um französische oder luxemburgische Organismen für gemeinsame Anlagen, die entsprechend von der französischen Autorité des Marchés Financiers (französische Finanzmarktaufsichtsbehörde) oder von der Luxemburger Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) genehmigt wurden.

Für Amundi ETF: Für weitere Informationen über die Fonds kann von Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstr. 124-126, 80636 München, Deutschland (Tel. +49 (0)89 99 2260) ein kostenloser Verkaufsprospekt angefordert werden. Die aufsichtsrechtlichen Dokumente der Amundi ETFs, die zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen sind, sind auf Anfrage kostenlos und als gedrucktes Exemplar bei Marcard, Stein & Co. AG, Ballindamm 36, 20095 Hamburg, Deutschland erhältlich.

Für Lyxor ETF: Die aufsichtsrechtlichen Dokumente der Lyxor ETFs, die zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen sind, sind auf Anfrage kostenlos und als gedrucktes Exemplar bei Lyxor International Asset Management S.A.S. Deutschland (Lyxor Deutschland), c/o Amundi Deutschland GmbH, Taunusanlage 18, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland erhältlich. Stand: 19.5.2022