Halbjahresausblick 2026
ETF-Anlageideen
Disziplin und sorgfältige Auswahl machen den Unterschied
Zu den einzelnen Abschnitten
Die hier wiedergegebenen Einschätzungen stammen von Amundi per 10.07.2026 und können sich jederzeit ändern.
Disziplin und sorgfältige Auswahl machen den Unterschied
Die Kernaussage des Halbjahresausblicks des Amundi Investment Institute ist eindeutig: Für die Spätphase eines Konjunkturzyklus ist das aktuelle Marktumfeld unüblich, weshalb übliche „Spätzyklusportfolios“ womöglich die falsche Strategie sind.
Das erste Halbjahr stand vor allem unter dem Eindruck des Energiepreisschocks, der die Inflation in die Höhe getrieben, den Zentralbanken die Hände gebunden und die Märkte gezwungen hat, Konjunkturprognosen und Risiken neu zu bewerten. Wir glauben daher, dass sich Anleger1 auf unterschiedliche Szenarien vorbereiten und gleichzeitig strukturelles Wachstumspotenzial ausschöpfen sollten.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir uneinheitliches Wachstum: Die US-Wirtschaft profitiert weiterhin von den Investitionen in den Ausbau Künstlicher Intelligenz und dürfte mit rund 2% wachsen, auch wenn die Nachfrage der privaten Haushalte nachlässt. Der Euroraum, der deutlich stärker unter der Energiekrise gelitten hat, steht vor einem schwierigeren Weg. Wir gehen davon aus, dass die EZB die Zinsen vorsorglich noch vor Jahresende erhöhen wird. Die Schwellenländer hängen die entwickelten Märkte weiterhin ab, ein homogenes Anlageuniversum sind sie jedoch keineswegs.3
Vor diesem Hintergrund skizzieren wir ETF-Ideen für sechs Anlagethemen, die in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen könnten.1
Für Diversifizierung, gegen Konzentration
Künstliche Intelligenz (KI) bleibt ein struktureller Impulsgeber an den Aktienmärkten, doch sollten Anleger Konzentrationsrisiken unbedingt vermeiden und abseits der KI-Infrastrukturentwickler weltweit und sektorübergreifend nach Unternehmen suchen, die Künstliche Intelligenz erfolgreich einsetzen.
Künstliche Intelligenz gehört zu den stärksten strukturellen Wachstumstreibern an den globalen Aktienmärkten, doch ihr Wert verschiebt sich zunehmend in die Bereiche Infrastruktur, Hardware und Einsatz der Technologie. Im zweiten Halbjahr stellt sich daher nicht mehr die Frage, wer den nächsten technologischen Durchbruch erzielt, sondern wer sie erfolgreich skaliert.
Wir sehen Potenzial in vier Segmenten: Upstream (Halbleiterfertigung, Chips, Hardware), Upstream/Midstream (Speicher, Packaging, Server- und Netzwerkinfrastruktur), Midstream (Rechenzentren, Cloud, KI-Implementierung) und Downstream (Endnutzeranwendungen und -plattformen). Bisher gehörten die vorgelagerten Segmente zu den größten Gewinnern,4 doch Implementierung und Nutzung werden zunehmend interessant, und dies nicht nur in einigen wenigen Ländern.


China profitiert von seinen industriellen Ressourcen, staatlicher Unterstützung, sicherer Energieversorgung und Verhandlungsmacht bei kritischen Rohstoffen – und spielt bei der Implementierung und industriellen Skalierung von Künstlicher Intelligenz ganz vorne mit.
Südkorea dominiert den Markt für Speicherchips mit hoher Bandbreite, Taiwan spielt eine zentrale Rolle in den Bereichen Halbleiterfertigung und fortschrittliches Packaging – zwei der wichtigsten Hardware-Engpässe im KI-Ausbau. Europa übernimmt derweil die Rolle als Wegbereiter für die regulierte Nutzung von KI in Infrastruktur und Industrie.
Anleger, die das Potenzial der Technologie verlässlich ausschöpfen möchten, können in Anbetracht der vielfältigen Anlagemöglichkeiten Themen- oder Sektorstrategien in Betracht ziehen, die die gesamte Wertschöpfungskette abbilden.
Am US-Aktienmarkt achten wir weiterhin auf sorgfältige Auswahl und investieren bevorzugt abseits der teuren Mega-Caps. Mithilfe von gleichgewichteten Strategien oder Anlagelösungen1, die diese Giganten ausschließen, können Anleger Konzentrationsrisiken verringern.9
ETF-Anlageideen
Weitere Informationen zu den Anlagezielen des Fonds finden Sie im Basisinformationsblatt (KID) sowie im Verkaufsprospekt.
Investitionsschub in Europa
Verteidigung, Energiesicherheit, KI-Infrastruktur und industrielle Erneuerung – Europas Weg zur strategischen Autonomie entwickelt sich zu einem mehrjährigen Investitionszyklus.
Europa steht am Anfang eines mehrjährigen Investitionszyklus. Der Kontinent wendet sich von seinem konsumgestützten Wirtschaftsmodell ab und tritt in eine neue Wachstumsphase ein. Resilienz, Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit rücken in den Fokus, weshalb hohe Summen in Energiesicherheit, Verteidigung, technologische Autonomie und Erneuerung der Infrastruktur fließen.
Und das Ausmaß der Investitionen hat transformative Qualität. Zwischen 2024 und 2025 sind die Investitionsausgaben der europäischen Industrie gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2019 um 182% gestiegen, in Deutschland sorgen steigende Staatsausgaben – vor allem für Verteidigung und Infrastruktur – im laufenden Jahr voraussichtlich für einen Wachstumsschub von 0,8%.5

Die Politik wirkt zunehmend auf diesen Investitionsplan abgestimmt. Das Ziel der Europäischen Union, den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am BIP bis 2035 auf 20% zu erhöhen, der „Chips Act“, der die Halbleiterproduktion in der EU fördern soll, der „Industrial Accelerator Act“ und politische Zielfristen für Kapital, Energie und Digitalisierung (2027/28) sprechen dafür, dass der Investitionszyklus von Dauer und politisch gewollt ist.6
Verteidigung und Sicherheit bleiben also mehrjährige Wachstumsthemen. Der Beschaffungszyklus für Verteidigung ist gerade erst angelaufen, der Spielraum für weitere Investitionen zum Ausbau von Kapazitäten und Lagerbeständen ist also erheblich.
Gleichzeitig erfordert auch die Elektrifizierung massive Investitionen in Strom- und Übertragungsnetze, Speicherkapazitäten und andere Infrastrukturbereiche. Steigender Strombedarf und alternde Infrastruktur lassen einen langjährigen Investitionszyklus erwarten.
Zudem will sich Europa unabhängig von ausländischen Lieferanten machen und seine Industrie wieder aufbauen, wovon Bauwesen, Ingenieurwesen, Investitionsgüter, industrielle Automatisierung und Infrastrukturdienstleistungen profitieren sollten – und natürlich läuft auch Künstliche Intelligenz nicht ohne Strom.
Im europäischen Gesundheitswesen dürfte KI derweil die Arzneimittelentwicklung und Diagnostik effizienter machen, zudem strebt die EU auch in pharmazeutischen und medizinischen Lieferketten mehr Souveränität an.
Anleger1 sollten daher eine Aktienallokation auf europäische Unternehmen in Erwägung ziehen, die von der Umsetzung der Autonomie-Agenda profitieren.
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Anpassung an das neue Zinsumfeld
Höhere Effektivzinsen haben Anleihen wieder attraktiv gemacht, vor dem Hintergrund hoher Schulden und politischer Ungewissheit sollten Anleger am Anleihemarkt jedoch auf Flexibilität setzen.
Dank höherer Effektivzinsen leisten Anleihen heute einen bedeutenderen Beitrag zur Portfoliorendite als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit dem Ende der Finanzkrise.3 Im zweiten Halbjahr wird es jedoch nicht mehr ausreichen, die Duration im Portfolio zu erhöhen – an den Anleihemärkten ist jetzt sehr viel mehr Präzision gefragt.
Im Euroraum erwarten wir bis Jahresende eine weitere Zinserhöhung, nicht jedoch den Beginn eines vollständigen Straffungszyklus. Falls die Märkte zu viele Zinserhöhungen einpreisen, könnten kurzfristige Euro-Anleihen attraktiv werden.
In den USA bleiben die Zinsen derweil stabil, zumal die hartnäckige Inflation jenseits der 3%-Marke und Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank unter ihrem neuen Chairman den Spielraum der Zentralbank einschränken. Wir bewerten die US-Duration daher neutral und empfehlen,1 sich an anderen Märkten umzusehen.

Potenzial sehen wir vor allem bei europäischen Investment-Grade-Unternehmensanleihen, die trotz robuster Fundamentaldaten attraktiver sind als äquivalente US-Anleihen. Mittelfristig erwarten wir zudem sinkende Risikoaufschläge.
Wir sehen gute Gründe für ein diversifiziertes Durationsengagement. Variabel verzinste Anleihen können vor steigenden Zinsen schützen, kurzfristige und ultrakurzfristige Anleihen bieten Einkommenspotenzial bei begrenzter Zinssensitivität. Overnight-Return-Strategien können eine effiziente Option zum Liquiditätsmanagement sein – insbesondere in Anbetracht der hohen kurzfristigen Zinsen im Euroraum. Da sie im Idealfall durchaus nennenswerte Renditen abwerfen können, sind sie als defensives Anlageinstrument in unsicheren Zeiten besonders gefragt.
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Die Schwellenländer, ein heterogenes Anlageuniversum
Wir setzen bevorzugt auf Länder, die eine wichtige Rolle in Lieferketten spielen, Rohstoffe exportieren oder eine glaubwürdige Politik verfolgen. Vorsicht geboten ist dagegen gegenüber Ländern mit schwacher Außenhandelsbilanz oder hoher Abhängigkeit vom US-Dollar.
Nicht alle Schwellenmärkte sind gleich, weshalb eine sorgfältige Auswahl in diesem Anlageuniversum noch nie so wichtig war wie heute.
Grundsätzlich bietet der Markt weiterhin eine bedeutende Wachstumsprämie gegenüber den Industrieländern. China und Indien werden in diesem Jahr Prognosen zufolge um 4,5 bzw. 6,6% wachsen und damit voraussichtlich sowohl die USA (2%) als auch den Euroraum (0,5%) deutlich abhängen,7 ein schwächerer US-Dollar stützt den Markt zudem strukturell.
Eine einheitliche Kennzahl kaschiert jedoch die Heterogenität des Anlageuniversums. Wir investieren1 bevorzugt in Länder, die eine wichtige Rolle in Lieferketten spielen, Rohstoffe exportieren oder eine glaubwürdige Politik verfolgen. Von Ländern mit schwacher Außenhandelsbilanz oder hoher Abhängigkeit vom US-Dollar raten wir dagegen ab.

Innerhalb des Schwellenländeruniversums haben Südkorea und Taiwan in diesem Jahr bisher die höchsten Renditen abgeworfen,4 zumal beide Länder eine zentrale Rolle in der KI-Wertschöpfungskette unter anderem für Speicherchips und Halbleiter spielen.
Mit chinesische A-Aktien können Anleger eine gezielte Positionierungim chinesischen KI- und Technologiemarkt aufbauen. Da A-Aktien etwa 20% des MSCI China ausmachen,8 kann die Sektorgewichtung einer Onshore-Allokation deutlich von dem des Offshore-Index abweichen und die von uns bevorzugten Technologie- und Industriethemen stärker gewichten.
In Lateinamerika sind wir besonders optimistisch für Brasilien. Gewinne und Profitabilität brasilianischer Unternehmen sind weiterhin hoch, die Zinsen sinken, die Rohstoffausrichtung des Landes kann potenziell vor Inflation schützen.3 Für Lateinamerika als Diversifizierungsquelle9 spricht zudem die Tatsache, dass der Kontinent kaum in die Entwicklung Künstlicher Intelligenz involviert ist.
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Substanzwerte gegen Inflation
Die erodierende Wirkung von Inflation spricht für Investitionen in die Realwirtschaft, Substanzwerte, Rohstoffe und Infrastruktur.
Das vom Amundi Investment Institute entwickelte „Inflation Phazer“-Modell deutet darauf hin, dass wir in eine Inflationsphase eintreten. Dass der US-Verbraucherpreisindex bis Jahresende unter die Marke von 3% fällt, halten wir für unwahrscheinlich.10 Das bedeutet nicht, dass sich der Schock des Jahres 2022 wiederholen muss, doch es könnte sich um einen Einschnitt handeln, der Folgen für den Portfolioaufbau hat.
In früheren Inflationsphasen waren Gold und Rohstoffe konkurrenzfähig gegenüber Aktien und haben Anleihen deutlich übertroffen.4 Liquidität könnte zu einer strukturellen Entscheidung werden, die Durationskomponente eines traditionellen Mischportfolios könnte sich in inflationsbedingten Stressphasen dagegen als weniger zuverlässiges Diversifikationsinstrument erweisen.9

Diese Ausgangslage spricht für Diversifizierung9 durch Investitionen in die Realwirtschaft, Rohstoffe und Infrastruktur sowie für ein geografisches Rebalancing. BIP-gewichtete Strategien bieten tendenziell eine ausgewogenere Marktallokationund bilden die reale Weltwirtschaft besser ab – auch in Europa und in den Schwellenländern, welche vielleicht stärker von der nächsten Wachstumswelle profitieren können.
Roh- und Grundstoffe können Inflationsrisiken direkt diversifizieren9 und gleichzeitig im Idealfall von der Nachfrage profitieren, die durch den Ausbau der KI-Infrastruktur, die Energiewende und die industrielle Erneuerung strukturell bedingt steigt.
Strategien für variabel verzinste USD-Unternehmensanleihen können auch in einem Szenario anhaltend hoher Zinsen stabile laufende Erträge abwerfen und so diejenigen Anleger belohnen, die in einem solchen Umfeld Geduld bewahren.
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Neue Hedging-Strategien
Die größten Risiken gehen von höherer Inflation, geopolitischer Unsicherheit und einer Dollar-Abwertung aus. Duration allein reicht nicht, zu einer umfassenden Portfolioabsicherung gehören auch Gold und Hedging-Strategien.
Bei einem US-Verbraucherpreisindex von über 3%, also in Phasen hoher Inflation, haben sich Anleihen aufgrund ihrer tendenziell anhaltend positiven Korrelation zu Aktien als weniger verlässliches Absicherungsinstrument erwiesen.3 Duration allein reicht daher möglicherweise nicht aus, zur Absicherung ihrer Portfolios sollten Anleger auch andere Instrumente in Erwägung ziehen.


Die hohen Schuldenquoten in den meisten Industrieländern, die unsichere institutionelle Struktur der US-Notenbank und das Risiko eines erneuten Energiepreisanstiegs sprechen dafür, die Funktion traditioneller sicherer Häfen zu überdenken.
Gold ist nach wie vor das gängigste Diversifizierungsinstrument9 – insbesondere in einem Umfeld von Geldentwertung und geopolitischen Spannungen. Mittelfristig sind wir optimistisch und bleiben bei unserem Kursziel von 5.500 US-Dollar,12 für das neben den massiven Zukäufen der Zentralbanken der Schwellenländer auch die weltweit steigenden Verschuldungsquoten sprechen. Am Aktienmarkt ließe sich diese Überzeugung durch eine Beteiligung an Goldproduzenten umsetzen.
Strategien für inflationsgebundene Anleihen können den Realwert eines Anleiheportfolios in einem Umfeld hartnäckiger Inflation schützen.
Mit Einkommensstrategien auf Basis wichtiger Aktienindizes wie dem Euro STOXX 50 und dem Nasdaq 100 können Anleger an der Entwicklung der Aktienmärkte partizipieren und zugleich von laufenden Erträgen profitieren.
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Fazit: Disziplin zahlt sich aus
Disziplin bezeichnet die Fähigkeit, auch in volatilen Phasen am Markt zu bleiben, seine Überzeugungen auch in unsicheren Zeiten nicht aufzugeben und Portfolios zu strukturieren, die das aktuelle Umfeld nicht nur überstehen, sondern nach Möglichkeit Potenzial aus strukturellen Veränderungen ausschöpfen können.
Die Risiken sind real: Sollte die Straße von Hormus für längere Zeit geschlossen bleiben, Künstliche Intelligenz die Hoffnungen nicht erfüllen oder die Zentralbanken die Zinsen aggressiv anheben, kommt das Basisszenario schnell ins Wanken. Doch mit den richtigen Instrumenten lassen sich diese Risiken steuern: durch Themenstrategien, echte geografische Diversifizierung9 und flexible Anleihestrategien9, die nicht einfach nur auf Duration setzen.
Wir sehen Chancen in der europäischen Agenda für strategische Autonomie, der Ausweitung des KI-Superzyklus und der inflationären Wirkung der geopolitischen Fragmentierung – im zweiten Halbjahr 2026 und darüber hinaus.13
Mit Amundi ETFs haben Anleger immer die richtigen Instrumente, um jede dieser Überzeugungen mit der Präzision und Flexibilität umzusetzen, die das aktuelle Umfeld erfordert.
1. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Weitere Angaben finden Sie im Abschnitt „Risiken“ weiter unten.
2. Quelle: Bloomberg, Prognosen des Amundi Investment Institute.
3. Vergangene Markttrends sind kein verlässlicher Indikator für künftige Trends.
4. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
5. Quellen: Amundi Investment Institute, Analyse der CAPEs des MSCI Europe Industrials Index und der Deutschen Bundesbank.
6. Quellen: Amundi Investment Institute, NATO, Konjunkturprognosen von Bloomberg Economics. Hinweis: Die Verteidigungsausgaben in Prozent der Wirtschaftsleistung stellen einen gewichteten Durchschnitt dar. Stand: Februar 2026.
7. Quelle: Amundi Investment Institute; Stand: 22. Juni 2026.
8. Quelle: MSCI; Stand: 30. Juni 2026.
9. Diversifizierung garantiert keine Gewinne und keinen Schutz vor Verlusten.
10. Quellen: Amundi Investment Institute, Bloomberg. Stand der Daten: 15. Juni 2026. Illustration:
11.Weitere Informationen zu den Anlagezielen des Fonds finden Sie in den Basisinformationsblättern (KID) sowie im Verkaufsprospekt.
12. Quellen: Amundi Investment Institute, Bloomberg. Stand der Daten: 15. Juni 2026. Illustration:
13. Die Einschätzungen entsprechen denen von [Amundi] zum 14.07.2026 und können sich jederzeit ändern.
Marketingkommunikation. Nur für professionelle Anleger.Die in diesem Dokument geäußerten Einschätzungen entsprechen dem Standpunkt von Amundi zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ändern.
Informationen zu den Amundi Richtlinien für verantwortungsbewusste Vermögensanlage finden Sie auf amundietf.com und amundi.com. Vor einer Anlageentscheidung sollten Anleger alle Merkmale oder Ziele des Fonds abwägen, die in dem jeweiligen Verkaufsprospekt beschrieben sind.
Risikohinweise
Potenzielle Anleger müssen die nachstehend und in den Basisinformationsblättern (KID) und im Verkaufsprospekt des Fonds, die unter www.amundietf.com abrufbar sind, beschriebenen Risiken berücksichtigen.
KAPITALRISIKO: ETFs sind nachbildende Instrumente. Ihr Risikoprofil ähnelt dem einer direkten Anlage in dem zugrundeliegenden Index. Das Kapital der Anleger ist vollständig Risiken ausgesetzt und Anleger erhalten unter Umständen den ursprünglich investierten Betrag nicht zurück.
RISIKO IN VERBINDUNG MIT DEM BASISWERT: Der zugrundeliegende Index eines ETF kann komplex und volatil sein. Beispielsweise sind ETFs mit einer Ausrichtung auf Schwellenmärkte mit einem größeren Risiko möglicher Verluste verbunden als ein Investment in Industrieländern, da sie vielfältigen und unvorhersehbaren Schwellenländerrisiken ausgesetzt sind.
REPLIKATIONSRISIKO: Die Anlageziele des Fonds werden aufgrund unerwarteter Ereignisse an den zugrundeliegenden Märkten, die die Indexberechnung und die effiziente Fondsnachbildung behindern, unter Umständen nicht erreicht.
GEGENPARTEIRISIKO: Bei synthetisch replizierenden Fonds infolge der Verwendung von OTC-Swaps (OTC = „over-the-counter“) sowie bei Wertpapierleihen sind Anleger Risiken im Hinblick auf die jeweilige(n) Gegenpartei(en) ausgesetzt. Bei einer Gegenpartei/Gegenparteien handelt es sich regelmäßig um (ein) Kreditinstitut/Kreditinstitute, deren Name(n) auf der Website des Fonds unter amundietf.de abrufbar ist/sind. Gemäß den OGAW-Richtlinien darf das mit der Gegenpartei eingegangene Risiko 10% des Gesamtvermögens des Fonds nicht übersteigen.
WÄHRUNGSRISIKO: Ein ETF kann einem Währungsrisiko ausgesetzt sein, wenn der ETF auf eine andere Währung als die zugrundeliegenden Indexwerte lautet, die er nachbildet. Das bedeutet, dass die Wechselkursschwankungen die Wertentwicklungen negativ oder positiv beeinflussen können.
LIQUIDITÄTSRISIKO: Es besteht ein Risiko im Zusammenhang mit den Märkten, die der ETF abbildet. Der Preis und der Wert der Anlagen sind mit dem Liquiditätsrisiko der zugrundeliegenden Indexwerte verbunden. Der Wert der Anlagen kann steigen oder fallen. Überdies wird die Liquidität am Sekundärmarkt durch zugelassene Market-Maker an der jeweiligen Börse, an der der ETF notiert ist, zur Verfügung gestellt. Die Liquidität an der jeweiligen Börse kann infolge einer Unterbrechung an dem Markt, der durch den von dem ETF nachgebildeten zugrundeliegenden Index repräsentiert wird, eines Ausfalls der Systeme einer der relevanten Börsen oder anderer Market-Maker-Systeme, oder einer unnormalen Handelssituation bzw. eines unnormalen Handelsereignisses beschränkt sein.
VOLATILITÄTSRISIKO: Der ETF ist Veränderungen in den Volatilitätsmustern der für den zugrundeliegenden Index relevanten Märkte ausgesetzt. Der Wert des ETF kann sich rasch und unvorhersehbar ändern und möglicherweise in erheblichem Umfang steigen oder fallen.
KONZENTRATIONSRISIKO: ETFs können einen großen Teil ihres Vermögens in einem bestimmten Emittenten, einer bestimmten Branche, bestimmten Aktien oder Anleihearten, einem bestimmten Land oder einer bestimmten Region anlegen. Dies kann bei umfangreichen Auswahlregeln zu einem stärker konzentrierten Portfolio führen, bei dem das Risiko auf weniger Aktien verteilt ist. Dies kann jedoch auch eine höhere Volatilität und ein höheres Verlustrisiko bedeuten.
KREDITWÜRDIGKEIT: Bei der Investition in ETCs sind die Anleger von der Kreditwürdigkeit des Emittenten abhängig.
Wichtige Hinweise
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Bei den Fonds handelt es sich um deutsche, französische, luxemburgische und/oder irische offene Investmentfonds, die entsprechend von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), von der französischen Autorité des Marchés Financiers (französische Finanzmarktaufsichtsbehörde), von der Luxemburger Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) oder von der Central Bank of Ireland (irische Finanzmarktaufsichtsbehörde) genehmigt wurden und zur Vermarktung ihrer Anteile oder Aktien in verschiedenen europäischen Ländern (die Vertriebsländer) gemäß Artikel 93 der Richtlinie 2009/65/EG berechtigt sind. Die Fonds können Teilfonds der folgenden Umbrellastrukturen sein:
• Amundi Index Solutions, Luxemburger SICAV, RCS B206810, mit Sitz in 5, Allée Scheffer, 2520 Luxemburg, gemanagt von Amundi Luxembourg S. A.
• Amundi ETF ICAV: irisches kollektives Vermögensverwaltungsvehikel mit offenem Dach, das nach irischem Recht gegründet und von der irischen Zentralbank zum öffentlichen Vertrieb zugelassen ist. Die Verwaltungsgesellschaft des Fonds ist Amundi Ireland Limited, 1 George’s Quay Plaza, George’s Quay, Dublin 2, D02 V002, Irland. Amundi Ireland Limited ist von der irischen Zentralbank zugelassen und wird von dieser reguliert
• Multi Units France, SICAV nach französischem Recht, RCS 441 298 163, mit Sitz in 91-93, boulevard Pasteur, 75015 Paris, Frankreich; gemanagt von Amundi.
• Multi Units Luxembourg, RCS B115129,eine Luxemburger SICAV mit Sitz in 9, rue de Bitbourg, 1273 Luxemburg; gemanagt von Amundi.
• Amundi, deutscher Umbrellafonds, verwaltet von Amundi Luxembourg S.A., 5, Allée Scheffer, 2520 Luxemburg;
• Amundi Multi-Asset Portfolio, deutscher Umbrellafonds, verwaltet von Amundi Luxembourg S.A., 5, Allée Scheffer, 2520 Luxemburg
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AMUNDI PHYSICAL GOLD ETC (der „ETC“) ist eine Serie von Schuldverschreibungen, die irischem Recht unterliegt und von Amundi Physical Metals plc, einem irischen Spezialvehikel (der „Emittent“), ausgegeben wird. Der Basisprospekt und die Beilage zum Basisprospekt des ETC wurden von der Central Bank of Ireland (die „Zentralbank“) als zuständige Behörde gemäß der Prospektrichtlinie genehmigt. Gemäß den Bestimmungen der Prospektrichtlinie wird der ETC in einem Basisinformationsblatt (KID), endgültigen Bedingungen und einem Basisprospekt (nachfolgend die „rechtliche Dokumentation“) beschrieben. Vor der Zeichnung muss potenziellen Anteilszeichnern das Basisinformationsblatt des ETC (KID) zur Verfügung gestellt werden. Die rechtliche Dokumentation kann auf Anfrage von Amundi bezogen werden. Die Verbreitung dieses Dokuments und das Angebot oder der Verkauf der ETC-Wertpapiere können in bestimmten Rechtsordnungen gesetzlich beschränkt sein. Eine Beschreibung bestimmter Beschränkungen für die Verbreitung dieses Dokuments entnehmen Sie bitte dem Basisprospekt. Die Anleger sind dem Bonitätsrisiko des Emittenten ausgesetzt.
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Für weitere Informationen über die Fonds können von Amundi Deutschland GmbH, Arnulfstr. 126, 80636 München, Deutschland (Tel. +49 (0)89 99 2260) ein kostenloser Verkaufsprospekt in englischer oder deutscher Sprache, das Basisinformationsblatt in deutscher Sprache sowie Halb- und Jahresberichte als Druckexemplare in englischer Sprache angefordert werden oder sind in elektronischer Form auf der Webseite www.amundietf.de einsehbar. Die aufsichtsrechtlichen Dokumente der nicht von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Amundi ETFs, die zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen sind, sind auf Anfrage kostenlos und als gedrucktes Exemplar bei Marcard, Stein & Co. AG, Ballindamm 36, 20095 Hamburg, Deutschland erhältlich.
Österreich:
Für Amundi Index Solutions and Amundi ETF ICAV: Die aufsichtsrechtlichen Unterlagen der in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Fonds sind kostenlos als gedruckte Exemplare erhältlich bei Société Générale, Niederlassung Wien, Prinz Eugen Straße 8, 10/5/Top 11, A-1040 Wien, Österreich, die als Zahlstelle und steuerlicher Vertreter fungiert, und unter www.amundietf.com.
Für Multi Units France and Multi Units Luxembourg: Die aufsichtsrechtlichen Unterlagen der in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Fonds sind kostenlos als gedruckte Exemplare erhältlich bei: Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Am Belvedere 1, A-1100 Wien, Österreich, die als fungiert Zahlstelle und steuerlicher Vertreter sowie unter www.amundietf.at
Schweiz:
Dieses Dokument ist nur für qualifizierte Anleger (im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen vom 23. Juni 2006 in der geänderten oder ergänzten Fassung) bestimmt und darf nicht der Öffentlichkeit angeboten werden.
Für Amundi Index Solutions and Amundi ETF ICAV: Der Vertreter und die Zahlstelle für in der Schweiz zum öffentlichen Vertrieb registrierte Fonds ist für Amundi Index Solutions SICAV und für Amundi ETF ICAV: Vertreter – CACEIS (Switzerland) SA und Zahlstelle, CACEIS Bank, Nyon Branch, beide unter 35 Route de Signy, Case postale 2259, CH-1260 Nyon. Kostenlose Exemplare des Prospekts, der Basisinformationen, der Jahres- und Halbjahresberichte, der Verwaltungsvorschriften und anderer Informationen sind unter der oben angegebenen Adresse des Vertreters erhältlich.
Für Multi Units France and Multi Units Luxembourg: Der Vertreter und die Zahlstelle des Fonds/der Fonds in der Schweiz ist Société Générale, Paris, Zweigniederlassung Zürich, Talacker 50, CH-8001 Zürich. Der Prospekt oder das Angebotsmemorandum, die Basisinformationen, das Verwaltungsreglement, die Satzung und/oder sonstige Satzungsdokumente sowie die Jahres- und Halbjahresfinanzberichte können kostenlos beim Vertreter in der Schweiz bezogen werden. Der Prospekt, die Basisinformationen, die Satzung und/oder die Jahresberichte sind kostenlos beim Vertreter in der Schweiz erhältlich.
MSCI-Hinweis
Die MSCI-Indizes sind alleiniges Eigentum von MSCI. MSCI und die MSCI Indexbezeichnungen sind Dienstleistungsmarken von MSCI oder ihren verbundenen Unternehmen und wurden für die Nutzung zu bestimmten Zwecken durch die Verwaltungsgesellschaft lizenziert. Keine der MSCIParteien übernimmt gegenüber der Emittentin oder den Inhabern des Teilfonds oder sonstigen natürlichen oder juristischen Personen weder ausdrücklich noch stillschweigend irgendeine Zusicherung oder Gewährleistung dafür, dass eine Anlage in Fonds im Allgemeinen oder in den Teilfonds im Speziellen empfehlenswert ist oder dass die MSCI-Indizes geeignet sind, die entsprechende Aktienmarkt-Entwicklung abzubilden. Die vollständigen Hinweise finden Sie auf www.msci.com/ notice-and-disclaimer.
S&P Dow Jones Indices-Hinweis
Standard & Poor’s® und S&P® sind eingetragene Handelsmarken von Standard & Poor’s Financial Services LLC („S&P“), und DJIA®, The Dow®, Dow Jones® und Dow Jones Industrial Average sind Handelsmarken von Dow Jones Trademark Holdings LLC („Dow Jones“). Diese Handelsmarken wurden für den Gebrauch durch SPDJI lizenziert und für bestimmte Zwecke vom Lizenznehmer weiterlizenziert. Der Teilfonds wird weder von SPDJI noch von Dow Jones, S&P oder ihren jeweiligen verbundenen Unternehmen (zusammengefasst als „S&P Dow Jones Indices“ bezeichnet) gesponsert, indossiert, verkauft oder beworben. Die vollständigen Hinweise finden Sie auf www.spglobal.com.
Stand: 15.07.2025