Amundi ETF Trend Report - 1st quarter 2019

Donnerstag, 18. April 2019

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Trotz einer leichten Verlangsamung im März waren die Zuflüsse in europäische ETFs im ersten Quartal mit 25 Milliarden Euro überwiegend positiv. Die festverzinslichen Produkte generieren zwei Drittel der neuen Assets.

Auf der Aktienseite sind die globalen Exposures mit 7 Milliarden Euro Zuflüssen führend, gefolgt von den Schwellenländern. Auf der anderen Seite hat Europa die Rücknahmen in Höhe von fast 5 Milliarden Euro im Laufe des Quartals erlitten.

Auf Länderebene erfolgte eine Umschichtung von Deutschland mit fast 1 Milliarde Euro Rücknahmen nach England mit 1,4 Milliarden Neuanlagen.

Aus der Perspektive der Sektorallokation erachten wir eine defensive Bias: nicht-zyklische Güter wurden bevorzugt, während die Finanzwerte am Ende des Rankings stehen. Das Gleiche gilt für Smart Beta: es gibt Zuflüsse für defensive Faktoren (high dividends, min vol) und Abflüsse für Momentum und Small Caps.

Darüber hinaus sehen wir das anhaltende Interesse an SRI-Produkten. Die YTD-Zuflüsse in nachhaltige ETFs erreichten 2 Milliarden Euro.

Im Fixed-Income-Universum ist die Aufteilung ungefähr gleich groß zwischen Staatsanleihen (+8,5 Milliarden Euro) und Unternehmensanleihen (+7,5 Milliarden).

Staatsanleihen: Schwellenländer werden nach wie vor von Investoren mit 5 Milliarden neuen Assets bevorzugt, die zweitgrößten Zuflüsse entfallen auf US-Treasuries. Unternehmensanleihen: Im ersten Quartal entwickelt sich die Eurozone gut, mit 4 Milliarden Euro in Investment Grade-Anleihen und 1 Milliarde in High Yield Anleihen.

Bei den Commodities, die im Quartal einen sehr leicht negativen Saldo auswiesen, war kein deutlicher Trend zu beobachten.